Freitag, 16. Dezember 2011

Verbreitung von Mac OS Lion (Marktanteil Surfstatistiken)

Gerade hatte ich bei NetMarketShare zahlen zur Verbreitung von Mac OS X gefunden. Ich wollte nicht nur wissen, wie viele Macs es weltweit gibt, sondern vor allem wie hoch die Verbreitung von Mac OS X Lion mittlerweile ist.

Und siehe da: Noch ca. 50 % der Mac-Benutzer setzten Snow Leopard ein. Lion (10.7) wird aktuell schon von 29 % verwendet. Interessant ist, dass noch immer ca. 16 % Mac OS 10.5 einsetzen. Damit kommt die Mac-Gemeinde zwar nicht an die Verbreitung des Uralt Betriebssystems namens Windows XP heran, aber immerhin.

Operation System, Total Market Share November 2011

Weitere interessante Statistiken zur Verbreitung von Mac OS finden sich hier.

Donnerstag, 3. November 2011

Bist du nicht willig … Finder als Root öffnen, um Spotlight-Kommentare, Labels, etc zu bearbeiten (MAS)

In Mac OS X wird zum Wohl und Wehe der Anwender immer mehr abgeriegelt. Seinen Teil trägt hier auch der Mac App Store bei. So können geladene Apps nur mühsam und auf Umwegen dazu gebracht werden, ein neues Icon anzunehmen, einen Spotlight-Kommentar zu akzeptieren, etc.

Viele dieser Probleme lassen sich einfach damit lösen, dass man einen Finder als root öffnet.

Mit folgendem Terminal Befehl öffnet sich nach Eingabe des Passworts ein Root-Finder:

sudo /System/Library/CoreServices/Finder.app/Contents/MacOS/FinderNext

Zuerst scheint sich nichts getan zu haben, aber wenn man einen neuen Finder öffnet (ggf. vorher auf den Desktop klicken, nicht auf ein bestehendes Finder-Fenster), wird das Home-Verzeichnis vom root geöffnet. Von hier aus kann man sich den Weg zu den Apps machen, die man ändern möchte. Hier ist aber stets äußerste Vorsicht geboten, da man unbeschränkte Rechte besitzt (mit denen man auch sein System schrotten kann).

Die Root-Sitzung wird beendet, indem man im Terminal Ctrl-C eingibt.

Einschränkungen im Root-Finder:

- Die auf dem Desktop zu sehenden Dateien können nicht angefasst werden, da sie dem aktuellen und nicht dem root User gehören.

- Screenshots des Root-Users landen selbstverständlich auch im Ordner des roots.

- Dateien die zum Öffnen Root-Rechte verlangen, können nicht geöffnet werden, wenn die Anwendung unter dem aktuellen Benutzer geöffnet wird. Dies lässt sich umgehen, indem man das ausführbare Programm des Apps im /Contents/MacOS als root startet und die Datei dann von der App aus öffnet. (Übersetzung von Pmbuko)

Freitag, 21. Oktober 2011

Firefox Browserstatistik in Deutschland: Aufstieg und Fall

Glaubt man den Statistiken von StatCounter lässt sich in Deutschland für Firefox nach mehreren Jahren des Höhenflugs seit 2011 ein deutlicher Rückgang an Webseitenaufrufen beobachten. Interessant ist, dass nicht nur Chrome (der in den letzten Monaten sogar leicht stagnierte), sondern vor allem der IE wieder mehr Benutzer findet. Opera und Safari zeigen sich im Gesamtbild stabil auf niedrigem Niveau, wobei sich Opera eher nach unten und Safari eher nach oben entwickelt hat. (Für weitere Zeiträume bietet der Dienst leider keine Daten.)

Statcounterglobalstats0811.png

Source: StatCounter Global Stats - Browser Market Share

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Safari 5.1 vs 5.1.1 Peacekeeper Browser Benchmark

Als mir das Apple Softwareupdate nach dem Hochfahren vollmundig eine neue Safari Version 5.1.1 mit satten 13% mehr (Javascript-) Performance versprochen hat, wolle ich es genauer wissen.

Hier die Ergebnisse in Peacekeeper Browser Benchmark vor und nach dem Update von Safari:

Safari 51 vs 511 4996 vs 5664

Da wurde scheinbar durchaus an der Geschwindigkeit gedreht.

Langsam habe ich allerdings den Verdacht, dass die ständige Optimierung bei allen Browserherstellern nicht mehr wirklich zielführend ist und man sich regelrecht zu Tode optimiert.
Firefox scheint mir aktuell durchaus ein Opfer seiner (über-) ambitionierten Verbesserungsbestrebungen zu sein. Als Allzweckwaffe ist für mich Safari inklusive meiner verwendeten Erweiterungen die Waffe der Wahl; in letzter Zeit hatte ich zwar durchaus mit Chrome geliebäugelt – letztlich waren meine Ergebnisse aber gemischt.

Nachtrag:

In meiner aktuellen Browser-Sitzung fällt mir zudem auf, dass der Speicherverbrauch in Safari 5.1.1 massiv zurückgegangen ist.
Ich habe ca. 50+ Seiten / Tabs offen und bin gerade einmal bei über 400 MB Ram (Safari + Webproces). Das kannte ich von der Vorgängerversion aber ganz anders.

Dienstag, 27. September 2011

Ende der Hoffnung: Kein Citavi for Mac auf absehbare Zeit

Heute flatterte die Nachricht offiziell und vom Hersteller persönlich in die Email-Inbox: Es wird keine Mac-Version der Literaturverwaltung Citavi geben.
Die Entwicklungsbemühungen der letzten Jahre wurden abgebrochen (und wahrscheinlich auch ein paar Leute entlassen – irgendjemand muss ja den Kopf hinhalten).

"Nach zweieinhalb Jahren stellen wir die Entwicklung für Citavi Mac ein. Erfahren Sie nachfolgend mehr über die Hintergründe. 

Als wir 2009 die Mac-Entwicklung aufnahmen, haben wir uns drei Ziele gesteckt: Erstens sollte Citavi für Mac das "Look and Feel" eines echten Mac-Programms erhalten und sich völlig in die Mac-Welt einfügen. Zweitens sollten diejenigen Anwender, die bisher Citavi unter Parallels oder einer anderen Virtualisierungslösung auf dem Mac einsetzen, ihre Citavi Projekte unter Citavi Mac weiternutzen können. Drittens sollte Citavi Mac die Kernfunktionen der Windows-Version nutzen, um eine schnellere Weiterentwicklung zu erlauben. 

Wir haben große Anstrengungen unternommen, viel Zeit, Kreativität und Geld investiert und Prototypen auf verschiedenen technischen Plattformen entwickelt, um diese Anforderungen zu erfüllen. Schließlich entschieden wir uns für MonoMac, einer vielversprechenden Entwicklung, hinter der die führenden Entwickler von Mono standen. (Mono ist eine Open-Source–Variante des .NET-Frameworks, auf dem Citavi aufsetzt.) Mono wurde von der bekannten Firma Novell finanziert und gepflegt. Vor kurzem wurde Novell jedoch verkauft. Die neue Besitzerin Attachmate entschloss sich, die Mono-Abteilung zu schließen und sämtliche Entwickler zu entlassen. Die Entwickler haben zwar eine neue Firma gegründet, die sich jedoch auf mobile Clients (iOS und Android) konzentriert, so dass MonoMac uns keine langfristig zuverlässige Perspektive mehr bietet. Deshalb sehen wir keine Möglichkeit mehr, die Ziele, die wir uns für Citavi Mac gesetzt haben, in absehbarer Zeit zu erreichen und dauerhaft zu sichern. Wir bedauern, die Interessenten für Citavi Mac jetzt enttäuschen zu müssen."

Traurig, aber wahr.

 

Ich hatte darauf noch einen Versuch unternommen, das aktuelle Citavi 3.1 unter Codeweavers Crossover 10 zu installieren, nachdem meine Ergebnisse mit Wine/WineBootler vor einiger Zeit eher bescheiden waren. Das Ganze war mit aber dann irgendwann zu aufwendig und zu oll.

Ganz nebenbei gesagt, hat mich CrossOver nicht gerade überzeugt; wohl sind einige Dinge damit einfacher, aber dafür dass es doch gewurstele ist und vieles nicht geht, zahle ich nicht die veraschlagte Menge Geld – dann doch lieber Virtualisierung – Vmware Fusion 4 gibt es ja gerade zum Mitnahmepreis für ca. 35,- -> get it!)

Samstag, 24. September 2011

DIY: Grooveshark Desktop Client für Mac OS X GrooveWalrus

Kürzlich bin ich über den ziemlich sehr netten und werbefreien Desktop-Client Groovewalrus für den Musikdienst Grooveshark.com gestolpert.

Allerdings gibt es das gute Stück eigentlich nur für Windows. Jedoch existiert auch eine Anleitung, wie man den (Python) Quelltext auch einfach unter Linux zum Laufen bringt.
Und da Mac OS X eigentlich ein Unix ist, kann man diese Anleitung im Prinzip auch für unter OSX verwenden – auch wenn man ein paar Dinge beachten muss.
Das App läuft zwar nicht perfekt, ist aber frei von Werbung, ressourcensparend und schaufelt einem die Tracks direkt auf die Platte. Bravo.

Wenn Bedarf besteht, werde ich eine entsprechende Anleitung posten.

Hier, als Appetizer, erstmal nur Screenshots von der App unter Lion. :)

Welchen Grooveshark-Client verwendet ihr oder ist nur die Browserversion akzeptabel?

GwLion

GrooveWalrus035

Den Client kann man natürlich auch per Virtualisierung laufen lasen (was ich für den Dauereinsatz nicht so toll finde) oder emulieren, beispielsweise mit WineBollter bzw. CrossOver (das klappt durchaus gut, sieht aber nicht ganz so schön aus...)

#Update

GS ist zwar mittlerweile in Deutschland gesperrt; dennoch möchte ich noch die versprochene Hinweise für die Einrichtung von GrooveWalrus unter MacOS X liefern

- Zunächst braucht man eine Kommandozeilenversion von mplayer. Hierzu gibt es zwei Lösungswege: Entweder einfach das binary aus den Programmpaket eines Mplayer-Apps (z. B. MplayerX oder MPlayer OSX, etc.) nach /usr/local/bin kopieren... oder über MacPorts (eventuell auch Fink, o. Ä.) besorgen. (Oder das Verzeichnis der mplyer-binary in den PATH aufnhemen.)

- Aufgrund 32-bit Limitation von Python  unter (bestimmten) Mac OS X Versionen empfiehlt sich desweiteren ein Shell-Skript zum Starten des Python-Source von GrooveWalrus.

Das sietht dann so aus. 

#! /bin/bash
export VERSIONER_PYTHON_PREFER_32_BIT=yes
python /Applications/Groovewalrus/gw.py

- Leider funktionieren bei mir immer wieder einige Tastaturkurzbefehle der Source-Verson von GW nicht, sodass ich selbst in den Code eingreifen muss, um in den vollen Genuss zu kommen. Insbesondere das Menu "Reverse delete" muss abgeknippst werden, sonst kann man kein A eintippen…

Wer jetzt noch nicht abgeschreckt ist, darf sich mit Fug und Recht Nerd oder wahlweise Geek nennen.

Donnerstag, 22. September 2011

Wenn die Tastatureingabe/Spaces klemmt (Snow Leopard)

Als ich zum ersten Mal hörte, dass Apple im neuen Mac OS X 10.7 (Lion) die bisher bekannten Spaces entfernen bzw. ersetzten will, hatte ich schnell den Verdacht, dass man sich hier von einem Teil des Betriebssystems verabschieden will, der durchaus auch seine Ecken und Kanten hat.

Keine Frage: Spaces sind/waren eine tolle Sache – aber manchmal kommt es unter Snow Leopard (10.6) vor, dass beim Wechseln der Spaces die Tastatur plötzlich keine weiteren Eingaben (außer dem Wechseln der Spaces) annimmt. (Dazu muss ich sagen, dass ich USB-Tastatur, und zwar eine Cherry und nicht von Apple, an meinem Rechner nutzte.)

Das ganze konnte ich nun auch per Video festhalten: http://screencast.com/t/G33WShvhAa0b
(Man kann zwar noch per Hotkey zwischen den Spaces, hier zwei, wechseln, das Overlay bleibt permanent am Bildschirm – und die Tastatur nimmt keine weiteren Eingaben mehr an.)

In der Regel hilft hier ein Neustart weiter – was man natürlich nicht immer will.

Teilweise kommt man aber um den Reboot herum: Es kann auch helfen, das Dock neu zu starten (einfach abschießen unter "Sofort beenden …") oder den Finder (hat bei mir in diesem Fall nichts gebracht).
Das Ganze ist also letztlich ähnlich, wie bei einer klemmenden F2-Taste (und betrifft teilweise auch die F3-Taste…).

 

Montag, 12. September 2011

Aktualisierung mit Nokia Ovi Suite nicht unter Vmware

Gerade hatte ich (irrsinnigerweise) versucht mein Nokia Mobiltelefon mangels OSX Software zum Updaten mit einer Windows Installation unter VMware zu aktualisieren.

Am Anfang sieht ja auch alles noch sehr gut aus: Wenn man das Handy per USB ansteckt und VMware fragt, ob man mit Windows verbinden will ... den Rest erspare ich euch.

Letztlich klappte das Ganze schlicht und einfach nicht. Nach drei Versuchen mit meiner Windows 7-Vm habe ich aufgegeben – nicht zuletzt auch, weil mir die Sache zu  heikel wurde.
 Schließlich kann man sich bei einem solchen Update auch das Handy zerschießen. Deshalb: Probiert es erst gar nicht auf diese Weise! Es klappt höchstwahrscheinlich sowieso nicht und ist obendrein riskant.

MS Office im Klinsch mit Alfred

Leider vertragen sich Office 2011 for Mac und Alfred nicht besonders: Wenn Word, Excel oder Powerpoint aktiv sind und man Alfred aktiviert, um eine Web-Suche oder ein anderes App zu starten, wird nicht korrekt zum gewünschten Fenster gewechselt, sondern das Office-Fenster bleibt im Vordergrund. Tolle Wurst. (Entschuldigung). Wie es mit Office 2008 steht, weiß ich nicht, bei 2004 gab es jedenfalls keine solchen Probleme.

Zum Glück stellt Alfred selbst Abhilfe bereit: In den Einstellungen unter Advance lässt sich ein (experimentelle) Abhilfe aktivieren.
Schön, dass es diese Funktion gibt – nur doof, dass man sie selbst aktiveren muss.

AlfAdv75

Sonntag, 11. September 2011

Open Terminal here Kontextmenü-Eintrag erstellen

Seit Snow Leopard lassen (OS X 10.6) lassen sich im Finder (64 Bit) zwar keine Kontext-Menü Plug-ins mehr nutzen, aber mit Hilfe des Automators kann man im Menü Dienste eigene Kontext-Einträge hinzuzufügen.
AutormatorDienstMan startet den Automator und wählt Typ "Dienst".
Nun wird angegeben, welchen Input der Dienst empfangen soll: z.B. z.B. Ordner im Finder.
Empfange Ordner im Finder
Nun muss man dem Dienst Aktionen hinzufügen, etwa die Aktion “Ausgewählte Finder-Objekte abfragen” um die im Finder ausgewählten Dateien/Ordner an die darauf folgende Aktion zu übergeben.
Als sehr einfaches, und praktisches Beispiel zum Nachmachen, füge ich einen Dienst zum Öffnen eines Terminals in einem ausgewählten Ordner hinzu.
Als nochmal von vorne: Im Automator den Typ Dienst wählen, als Input Ordner im Finder empfangen einstellen...
... und nun noch eine Aus dem Aktionen-Fenster "Applescript" hinzufügen (kann man suchen) ...
... und folgenden Code eingeben und einmal übersetzten (mit dem Hammer-Symbol):
on run {input, parameters}
tell application "Terminal"
activate
do script ("cd " & quoted form of POSIX path of input)
end tell
return input
end run
Automatrcode75
... nun muss der Dienst nur noch unter einem gefälligen Namen (z.B. "Open Terminal here")
gespeichert werden: Und fertig ist der eigne Kontext-Menü-Eintrag.
Kontextmenu75
Wer will, kann nun noch unter Systemeinstellungen->Tastatur-> Tastaturkurzbefehle-> Dienste einen Hotkey für den Dienst vergeben.
ServiceHotkey75

Sonntag, 4. September 2011

Word 2004 ist weg: Wer zeigt meine doc-Dateien am besten an?

Für jeden ist es irgendwann einmal so weit. Es heißt: Abschied nehmen.
Was nach Totenanzeige klingt, soll hier nicht das Ende des Blogs, sondern den Abschied von Word 2004 einleiten.

Selbst der letzte einsame Mohikaner musste im Zuge des Umstiegs auf das aktuelle Mac OS X Lion – mangels Unterstützung von PowerPC-Code – Microsoft Office 2004 for Mac aufgeben und ersetzen. Bei vielen hat sicher mittlerweile die Version 2011 vom selben Hersteller Einzug gehalten. Wie dem auch sei…

Mir ging bei Upgrade von Office die Frage durch den Kopf: Sehen meine mit Word 2004 getippten Texte noch genauso aus, wenn ich sie in einer neueren Office-Version öffne?
Gedacht, getestet: Und? Nein, tun sie nicht immer. Besonders bei langen, aufwändig gesetzten Texten wird Formatierung nicht völlig beibehalten.

Ich mache es kurze: Wer ein altes .doc Word-Dokument (98-2004) möglichst originalgetreu, wie in Word bis 2004, dargestellt haben möchte, der nehme Pages ('09).
Probierte hatte ich daneben:

- Word 2011: Text verrutscht (bei mir i.d.R. kürzer)

- OpenOffice / LibreOffice: nicht erkannte Felder, Einzüge stimmen nicht, Text verrutscht)

- Bean / TextEdit: weitestgehend unbrauchbar

- Pages '09: 1:1 (im Großen und Ganzen), nur seltsamerweise waren die Seitennummerierungen doppelt

Donnerstag, 25. August 2011

Beschädigte Symbole auf dem dem Schreibtisch / im Finder

Als ich heute den Rechner gestartet hatte, wurden die Icons für PDF-Dateien auf dem Schreibtisch nicht mehr richtig dargestellt. Irgendwie waren sie korrumpiert, kaputt oder was weiß ich. Leider habe ich keinen Screenshot gemacht, so dass ich die Sache nicht zeigen kann.
Aber statt dem normalen Preview-Symbol war nur ein halbtransparentes, abgerissnes Blatt zu sehen.

Im Apple Support-Forum hatte ich dazu auch einen Thread gefunden.

Empfohlen wurde unter anderem Folgendes:

Lösche unter /Users/YourName/Library/Preferences folgende Dateien: com.apple.finder.plist, com.apple.desktop.plist, com.apple.dock.plist
Danach Papierkorb leeren und neue starten.

Zusätzlich kam folgender Hinweis: "Run Disk Utility (Applications/Utilities) and Repair Disk Permissions at least once a week and ALWAYS after downloading and installing updates or  any 3rd party software."

Das Problem ließ sich bei mir am Ende aber ganz einfach beheben: Einfach die Größe der Icons auf dem Desktop mehrmals ändern.
Das geht z.B. bei Trackpad, indem man die Zoom-Geste ausführt. Alternativ kann man auf dem Schreibtisch einen Rechtsklick machen und "Darstellungsoptionen einblenden" wählen und den Schieberegler für die Icon-Größe wild hin und her schieben.

Das war ja einfach.. irgendwie

Sonntag, 21. August 2011

Zugriff auf GMX MediaCenter in Mac OSX per WebDAV

Heute gibt es für alles ein App. Manchmal ist aber selbst das nicht nötig, da die nötigen Mittel schon im System vorhanden sind.
So etwa wenn man Zugriff auf das GMX MediaCenter bekommen möchten, um Dateien hochzuladen bzw. herunterzuladen.

Das Zauberwort um Zugriff auf das MediaCenter zu bekommen heißt: WebDAV. Dabei handelt es sich um einen offenen Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Benutzer können damit auf ihre Daten wie auf eine Online-Festplatte zugreifen.

Dazu wählt man im Finder im Menü: Gehe zu -> Mit Server verbinden ... (oder drückt ⌘ + K)

und trägt im darauf erscheinenden Dialogfenster die Adresse des GMX Media Centers ein: https://mediacenter.gmx.net

ConnectWithServer

Nun wird man noch nach seinen Logindaten gefragt.
Man gibt seine GMX-Email-Adresse und sein Kennwort ein... und fertig ist die Laube.
Von nun an steht das einem das Media-Center-Laufwerk unter Freigaben im Finder zur Verfügung.

Mediacenter gmx net

 

Montag, 1. August 2011

USB-Stick Problem: Stick wird nicht auf dem Desktop angezeigt / kein Zugriff im Finder

Heute hatte ich zwei verschiede USB-Sticks in meinen Mini gesteckt, ohne dass sich auf dem Desktop wie gewohnt ein Disk-Icon eingestellt hätte.
Ich konnte auf das Laufwerk auf vom Finder aus nicht zugreifen.

Wo das Problem lag, stellte ich fest, als ich Spotlight benutzten wollte:
Spotlight wollte den USB-Stick erst neu indexieren, bevor ich ihn (wieder) verwenden konnte. (Erkennbar an dem Punkt in der Spotlight-Icon, siehe kleines Video.)

Woran dieses Verhalten genau lag, kann ich nicht sagen. Entweder es lag daran, dass ich den Stick kürzlich als Wechseldatenträger unter Windows angeklemmt hatte und alte Daten gelöscht hatte, oder es lag am kürzlichen Mac OS X Update (10.6.8). Oder hat jemand eine bessere These? :)

Donnerstag, 26. Mai 2011

Wenn der Ctrl-F2 Hotkey für die Menüleiste klemmt...

Mac OS X bietet wahrlich für fast alles einen Keyboard Shortcut an – und das ist gut so. Besonders nützlich sind die Hotkeys zum Anspringen der Menubar (Ctrl+F2) und des Docks (Ctrl+F3) und der Extras Menubar / Menulet-Leiste (Ctrl+F8).

Leider setzt bei mir – aber auch bei anderen – der Hotkey zum Anspringen der Menüleiste gerne aus. Das nervt gewaltig (Memo: Zu meiner Liste "Warum ich meinen Mac manchmal hasse ..." hinzufügen.)

Was dieses Phänomen verursacht, kann ich nicht genau sagen. Ich glaube das Problem tritt dann auf, wenn im Hintergrund irgendwo ein unbeantworteter Dateidialog im Finder wartet und dann die Eingabe blockiert. Denn wenn man den Finder neu

Eine echte Lösung kann ich nicht anbieten, aber zumindest (*update*) drei Behelfslösungen:

- Erstens kann man vor der Verwendung Ctrl-F1 oder Ctrl+F3 drücken – und dann erst Ctrl+F2.
Ctrl+1 funktioniert zwar häufig nicht, aber hat keine Seiteneffekte. Deshalb würde ich damit anfangen.
Ctrl+3 dagegen klappt zumeist. Damit wird zuerst das Dock angesprungen, was stören kann.

- Zweitens kann man den Finder neue starten: dazu muss man jedoch anders als bei normalen Programmen einen Umweg nehmen.
(Um-) Wege, um den Finder neu zu starten, gibt es viele. Am Einfachsten ist vielleicht diese: Cmd+Opt halten und mit Sekundärklick auf das Finder-Icon im Dock klicken: Neu starten wählen.

- Als zweite Alternative kann ich MenuPop empfehlen.
MenuPop ist nicht nur als Fallback Menu, für das man einen eigenen Shortcut vergeben kann, zu sehen, sondern hat noch einige andere nette Features.
Das App kostet regulär 5,- €, ist aber im Mac App Store öfter auch mal für kleines Geld zu haben.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Openoffice.org Calc: Sprache für einzelne Spalten oder Zellen anpassen

Immer wieder einmal möchte ich in OpenOffice Calc für einzelne Spalten oder Zellen eine andere Sprache festlegen. Dies ist etwa bei Vokabellisten und dergleichen der Fall.
Nur finde ich manchmal die nötige Einstellung dafür nicht.

Eigentlich ganz einfach: Man markiert die Zeile oder Spalte und wähle Format -> Zellen ... (Hotkey Cmd+1) im Register Schrift die gewünschte Sprache aus.
Zu schnell? Hier ein Video von mir, dass die nötige Einstellung noch einmal zeigt.

Freitag, 15. April 2011

Zum Wohle der Ohren: Lautstärkebegrenzung

Wer wie ich die Tonausgabe seines Macs zumeist über In-Ear-Kopfhörer genießt bzw. genießen muss, der ist vielleicht auch mit dem Problem konfrontiert, dass der Ton manchmal verdammt laut aus den Kopfhörern kommt. Das kann schon mal so laut sein, dass es die Ohren schädigt. Mir ist dies nun zweimal passiert – und das war nun auch das letzte Mal!

Entgegen dem Wunsch vieler Mac-Nutzer die Lautstärkenbegrenzung des Macs zu auszuhebeln (sei es für Video oder Audio) beschreibe ich hier im Folgenden, wie man die Lautstärke des Macs zusätzlich begrenzt.

- Der Artikel ist noch nicht ganz rund, die Hinweise unten sollten aber von versierteren Benutzern dennoch umsetzbar sein. Ich wollte den Artikel aber schon mal hochladen, da er vielleicht manchen, verzweifelt Suchenden, die richtigen Stichworte gibt.

Zwei Dinge vorweg.

Die Lautstärke der Tonausgabe ist natürlich nicht nur von der eingestellten Lautstärke am Mac abhängig, sondern auch vom Programm und letztlich – ganz wichtig – auch von den Lautsprechern bzw. Kopfhörern. Ich hatte zuvor Sennheiser In-Earkopfhörer (CX300) verwendet. Diese haben aber am Mac nicht nur deutlich gerauscht, sondern sind letztlich viel zu laut und druckvoll in Ausgabe. Hände weg! Um schon bei der Hardware auf Nummer sicher zu gehen und ein Knalltrauma grundlegend zu verhindern, verwende ich nun Loud Enough 100 Kopfhörer, die von sich aus schon auf 88 dB begrenzt sind. Die Klangqualität damit ist für mich ausreichend, allerdings für Audiophile wohl ungenügend.

OS X merkt sich je nach Ausgabegerät die jeweils eingestellte Lautstärke. Das ist eigentlich praktisch, kann aber tückisch sein. Wenn man etwa seine Kopfhörer abstecken will, um die Musik von Boxen wiedergeben zu lassen oder von den eingebauten Lautsprechern, ändert sich die Lautstärkeneinstellung auf das zuvor mit dieser Ausgabequelle verwendete Niveau. Manchmal verschusselt man dabei aber etwas und stellt sich die Lautstärke hoch, stöpselt dann ab und später wieder an, ohne zu bedenken, dass zuletzt voll aufgedreht war. Hier ist also durchaus Vorsicht geboten.

Bei manchen Multimedia-Tastaturen mit speziellen Tasten für die Regulierung der Lautstärke hatte ich auch schon den merkwürdigen Effekt, dass beim Drücken der lauter bzw. leiser Tasten plötzlich die Lautstärke ganz nach unten bzw. nach oben gerutscht ist – was zu einem bösen Erwachen führen kann. Ob es diesen Effekt auch mit  Apple Tastatur oder an Apple Notebooks gibt, weiß ich nicht.

Ein Blick auf das Lautsprechersymbol in der Menubar kann zumindest grundlegende Sicherheit verschaffen. Allerdings springt die Lautstärke, ausgelöst durch bestimmte Programme, Ereignisse oder einfach weil man mit der Maus 'abgerutscht' ist, ab und an plötzlich hoch. Nicht zuletzt wegen solchen Unwägbarkeiten, hab ich mir eine Lautstärkenbegrenzung  eingerichtet!

Grafiken hier: 1 2 3

Nun jedoch zu meiner Do-It-Yourself Lautstärkebegrenzung

Wir benötigen zunächst ein kleines Opensource-Programm names Volimiter von Konstantin Anoshkin.
Dabei handelt es sich um einen Systemdienst (Daemon), der im Hintergrund die Lautstärke auf ein bestimmtes Maximum überwacht und begrenzt.


Das gewünschte maximale Maß an Lautstärke wird beim Starten des Dienstes als Parameter festgelegt: volimiter 0.5
Der Parameter wird als Kommazahl (mit Punkt als Dezimalzeichen) festgelegt: 1 = 100% - 0 = 0%
So legt 0.5 die Ausgabelautstärke auf ein Viertel bzw. 0,25 der maximalen Leistung fest. Weiter Details dazu sind in der Downloaddatei enthalten.

Das Programm kann vom Terminal aus gestartet werden. Wenn der Terminal aber geschlossen würde, schließt sich auch der Dienst. Was natürlich nicht im Sinne des Erfinders ist.

Damit das Programm seinen Dienst tun kann, muss es natürlich ständig laufen. Idealerweise starte man es also beim Hochfahren des Rechners.
Nur ist dies in diesem Fall nicht ganz so einfach zu erreichen, da es sich um kein reguläre App, sondern eben um einen Dienst, handelt.
Man kann Volimiter nicht als zu den Anmeldeobjekten hinzufügen, sondern muss es als LaunchAgent anlegen.

Aber das ist halb so wild. Man muss letztlich nur eine plist-Datei in Library/LaunchAgents des Home-Verzeichnis mit folgendem Inhalt anlegen:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE plist PUBLIC "-//Apple//DTD PLIST 1.0//EN" "http://www.apple.com/DTDs/PropertyList-1.0.dtd">
<plist version="1.0">
<dict> <key>Label</key> <string>volimiter66</string> <key>OnDemand</key> <false/> <key>Program</key> <string>/usr/local/bin/volimiter</string> <key>ProgramArguments</key> <array> <string>/usr/local/bin/volimiter</string> <string>0.66</string> </array> <key>RunAtLoad</key> <true/> <key>ServiceDescription</key> <string>start volimiter at max 0.66 (2/3)</string></dict>
</plist>

Wenn der Dateiinhalt aus dem Browser nicht verwendbar ist, kann meine plist-Datei hier laden.

Hier ein Video von mir das den volimiter-Deamon in Aktion zeigt: 
Egal was man macht, die Lautstärke kann über das eingestellte Maximum nicht erhöht werden und springt immer wieder zurück.

 

Die Lautsprecher bzw. Kopfhörer müssen dabei nicht! schon beim Booten angesteckt sein, d.h. die  volimiter-Einstellung wirkt auch auf die Kopfhörer wenn diese später angesteckt werden und nicht auf die eingebauten Lautsprecher – wie vielleicht zu erwarten wäre. (Warum das so ist, prüfe ich noch..)

Sonntag, 10. April 2011

Itunes: Geräte deaktivieren, die man nicht mehr besitzt

Ich hatte mir vergangenen Herbst einen neuen Mac Mini zugelegt und das zuvor erstandene Modell weiterverkauft.
Leider hatte ich vergessen, meinen alten Mini bei iTunes zu deaktivieren. In so einem Fall muss man den Apple bzw. iTunes Support um Hilfe bitten.
Der Support hat in so einem Fall leider nicht die Möglichkeit einzelne Computer zu deaktivieren, werden alle mit dem eigenen iTunes Store Account verbundenen Computer deaktiviert. Man kann / muss im Anschluss die Computer und Geräte, die man weiter verwenden möchten, erneut aktivieren.
Eine genaue Anleitung zum Aktivieren und Deaktivieren von Computern für die Wiedergabe Ihrer iTunes Einkäufe findet man in folgenden Support-Artikel.
Wenn man ein mit iTunes verbundenes Gerät repariert oder ersetzt, sollte man es also am Besten vorher deaktivieren. Näheres in folgenden Support-Artikel.
Einmal im Jahr kann man, wenn die fünf Aktivierungen erreicht sind, den Aktivierungszähler zurücksetzen. Dazu klickt man in iTunes auf dem Bildschirm mit den Account-Informationen auf "Alle deaktivieren". Die Taste "Alle deaktivieren" wird nicht angezeigt, wenn weniger als 5 Computer aktiviert sind oder falls die Option bereits in den letzten 12 Monaten verwendet wurde.
Ich hatte meinen neuen Mini einfach per Timemachine-Backup wiederhergestellt und gar nicht gemerkt, dass die iTunes-Aktivierung verloren ging. Aufgefallen ist mir dies erst als ständig die Meldung: ''Verbindung zum iTunes Store wird hergestellt ...''

Abgeriegelte Webseiten entsperren: gesperrter Rechtsklick, Copy & Paste, etc

Im Netz gibt es einige Seiten auf denen Browser-Funktionen, wie Rechtsklick, Quelltext anzeigen, Bilder speichern oder sogar kopieren & einfügen, gesperrt sind.
Teilweise wird dies aus Sicherheitsgründen gemacht (z.B. auf Seiten zum Online-Banking) oder aber auch gerne, um das Kopieren von Inhalten zu verhindern. Wie's geht steht beispielsweise hier.

Wie dem auch sei, manchmal nerven diese Beschränkungen enorm.
Zum Glück lässt sich das meiste was sich sperren lässt auch wieder entsperren. Hier einige Tricks:

Wenn (nur) der Rechtsklick komplett gesperrt kann man dies oft ohne großen Aufwand umgehen.

- in die Adresszeile folgenden Code (statt der URL) einfügen und bestätigt: javascript:void(document.oncontextmenu=null)
- Falls eine "Kopieren verboten" Popup erscheint, hilft manchmal auch: rechte Maustaste halten, Hinweisdialog mit Eingabe bestätigen, dann erst rechte Maustaste wieder loslassen. Mehr dazu hier, mit Beispielen.

- Alternativ kann man sich spezielle Bookmarklets holen, die derartige Ärgernisse entfernen. Hier eine nette Sammlung von Jesse "Zap Annoyances".

Noch ein kleiner Tipp von mir gegen die Sperrung von Einfügen: Statt Cmd+V (Paste) einfach Paste match Style (Einfügen und an Stil anpassen): Cmd+Opt+Shift+V
Mit dieser Mehtode kann man zumindest in Safari aus sienem Passwortmanager der Wahl gesicherte Kennwörter auch auf doofeschlaufen, sicheren Anmeldeseiten einfügen.
(Funktioinert
bei mir nur mit Safari 5.04, sodass das Ganze wohl eher ein Bug als ein Feature ist.)

 

Die umfassendste Waffe gegen protektionistische Webseiten gibt es für Firefox (wie sollte es anders sein) als Addon: RightToClick.
Damit lassen sich die meisten Sperrmaßnahmen auf einen Klick wieder aufheben.

RightToClick options

Sonntag, 3. April 2011

Magic Trackpad

Seit gestern bin ich nun stolzer Besitzer eines Magic Trackpads. Und was soll ich sagen, für mich ist es wie das Gelobte Land – wenn auch noch nicht Milch und Honig fließt. :)

Schon im Winter vergangenen Jahres wollte ich es mir zulegen, hatte dann aber – auch um etwas zu sparen – ein Wacom Bamboo Touch Tablett gekauft. Das Gerät von Apple kostet sicher einiges mehr, aber ist letztlich sein Geld wert.

Im Moment verwende ich das Trackpad mit den Standardtreibern und Standardeinstellungen, um mich einerseits an den regulären Umgang damit zu gewöhnen (der nicht sehr viel anders ist als mit dem Bamboo Touch) und, um auch überhaupt eine Vergleichsreferenz zu haben, zur Verwendung von Tools wie MagicPrefs, BetterTouchTool oder Jitouch.

Ausführlichere Berichte mit Vergleichen folgen.

Donnerstag, 31. März 2011

Unlesbarer Zeichensalat aus PDFs beim Kopieren

Immer mal wieder bekommt man ein PDF, aus dem man zwar grundsätzlich Text kopieren kann, allerdings erhält man beim Einfügen des kopierten Textes nur ein unlesbares Wirrwarr aus Zeichen und Symbolen (garbled text, gibberish). Das sieht dann gerne so aus:
0/+$!6/9! -#/-! &,$4/-5'8! 090-$+! 1$2$)&,$40! .*5)1!1$25%$! 1452$40!
/'1! &-#$4! 090-$+! 0&(-6/4$! %&+,&'$'-0! *0$1! .9! /,,) [Beispieldatei für Experimente]
Für dieses Phänomen kann es verschiedene Ursachen geben. Meist liegt es daran, dass:
  • entweder das PDF kaputt oder zumindest teilweise beschädigt ist oder
  • es fehlt etwas, z.B. eingebettete Schriften
  • bzw. der Text ist falsch oder inkompatibel kodiert (hier noch etwas mehr Informationen)
Um den Text doch noch aus einem solchen PDF zu bekommen, gibt es natürlich wiederum eine Reihe von Ansätzen, die unterschiedlich schwierig, zeitaufwendig und v.a. auch unterschiedlich erfolgreich sind. Man kann:
  • einen anderen PDF-Betrachter versuchen (bringt fast nie etwas – auch nicht auf einem anderen System)
  • man kann versuchen das PDF als Text aus dem Viewer zu speichern (klappt i.d.R. genauso wenig)
  • oder das PDF bei einem Online-Datei-Konverterdienst, wie Zamzar, Media-Converter, etc. (auch damit hatte i.d.R. wenig Erfolg)
  • man versucht das PDF mit OpenOffice mit der PDF-Import-Erweiterung zu laden (bei mir hat's nicht wirklich geklappt)
  • das PDF mit einem Tool wie pdftotext selbst in Text konvertieren [2] (wird wärmer, aber klappt auch oft nicht)
  • Einen generischen Druckertreiber verwenden, der statt einem Ausdruck eine Textdatei erstellt (schon deutlich wärmer, klappt aber auch längst nicht immer [1]))
  • das PDF erneut durch den Adobe Distiller jagen und Schriften neu einbetten lassen (das ist ein wirklich guter, erfolgversprechender Weg, aber: man braucht Adobe Pro, etwas Know-how und ggf. die betreffenden Schriften/Kodierungen...)
  • und letztlich, wenn gar nichts geht: das PDF in Bilder umwandeln / drucken und per OCR neu einlesen (klappt eigentlich immer, nur kann die Qualität des Ergebnis stark variieren. Je nach Software und Korrekturbedarf braucht man teilweise auch einiges an Zeit. [3])
  • am Einfachsten geht die Texterkennung mit Google Docs, man braucht einzig ein kostenloses Googlekonto und kann das betreffende PDF, auch ohne es zu Drucken / in Bilder umzuwanden, hochladen und in Text konvertieren lassen!

    Google DocsUploadOCR
Insgesamtwürde ich den letzten Lösungsansatz als den besten bezeichnen, der auch von jedermann durchzuführen ist. Eine eigene (teuere) OCR-Software ist Dank Google Docs nämlich nicht mehr nötig.
Wem noch weitere Tipps einfallen: Immer her damit. Und Lob kann auch nicht schaden. :)
Fußnoten:
[1] Anders als bei Windows, ist es am Mac m.M. recht schwer, einen Text-only Datei-Drucker einzurichten (Beschreibung für die Einrichtung eines Generic Text Printers unter XP hier - Als Hersteller muss in einem deutschen XP allerdings statt "Generic" nach "Standard" suchen.) Eine rudimentäre Anleitung für den Mac, die sich eher an Computerspezialisten richtet, habe ich hier gefunden. Diese Methode mit dem Geniric Text Printer lässt sich auch verwenden, um verschlüsselte PDFs zu drucken. Am Mac bietet sich aber als bessere Alternative die von mir beschriebene Lösung mit mupdf an.
[2] Am Mac kann man Text auch per Automator-Workflow aus PDFs extrahieren. Für unser Problem hilft dies zwar in der Regel auch nicht weiter, die Methode kann aber für verschiedene Aufgaben ab und an sehr praktisch sein.
[3] Wer selbst eine Leistungsfähige Texterkennungssoftware hat und damit bessere Ergebnisse erzielt, braucht natürlich nicht unbedingt Google Docs verwenden.
Da der Teufel bekanntlich im Detail steckt, noch einige Worte zum Schritt vor der eigentlichen Texterkennung per OCR-Software, dem Umwandeln eines PDFs in Bilder:
Es gibt mehr als genug Möglichkeiten eine PDF-Seite in ein Bild umzuwandeln. Wenn es aber um mehr als ein Bild geht, sollte man mit einer Stapelverarbeitung arbeiten.
Hier kann der Automator weiterhelfen. Eine Beschreibung des nötigen Workflows findet sich hier.
Wem damit nichts anfangen kann, der kann auch mit PDF2Image oder ImagesFromPdf, die im Prinzip auch nichts anderes machen:
Darauf folgt der lästige Schritt: Man muss die Bilder mit einem OCR-Programm seiner Wahl erkennen und korrigieren.
Wie gut das Ergebnis dann schließlich ist, hängt dann natürlich auch von der verwendeten Software ab.
Wer keine OCR-Software hat, und nur einzelne Bilder umwandeln möchte, dem kann ich noch newocr.com empfehlen.

Dienstag, 29. März 2011

Unpaginierte PDFs erstellen

PDFs sind sicher nicht schlecht, da man sie auf praktisch jedem System lesen kann.
Im Vergleich zu HTML beispielsweise stört aber manchmal, dass PDFs paginiert sind. Da man aber aus manchen Programmen, wie etwa DEVONthink, unpaginierte PDFs sichern lassen kann, wollte ich wissen, wie dies zu erreichen ist.

SaveNonPaginatedPDF

Hier ein kleines Video von mir, dass zeigt, wie man unter Verwendung eigener Papierformate unpaginierte PDFs erstellt.

Montag, 28. März 2011

Dock per Applescript sperren / entsperren

Aus Dusseligkeit habe ich mir schon des Öfteren den Downloads-Stack oder wahlweise auch den Dokumente-Stack mit der Maus aus dem Dock gezogen. Zwar ist kann man die Ordner schnell wieder ins Dock ziehen, aber zum einen muss man diese dann erstmal wieder so einstellen, wie man es gerne hätte bzw. gewohnt ist (habe ich hier schon mal zusammengeschrieben) – und zum anderen ist die Reihenfolge der Objekte nach einer solchen Wiederherstellungsaktion meist nicht mehr so wie vorher.

Gerade deswegen möchte ich unbedingt vermeiden, meine Stacks aus Versehen in eine Rauchwolke zu verwandeln. Aus diesem Grund schütze ich mein Dock vor Änderungen (siehe oben). Die Sperre lässt sich per Terminal setzten, oder unter Zuhilfenahme von verschieden Apps, wie Docker, TinkerTool und vielen mehr.

Bisher hatte ich mein Dock nur selten verändert, so dass ich die Sperre einfach gesetzt lassen konnte. Allerdings hat sich durch den neuen Mac App Store die Situation geändert. Frisch geladene Apps landen gleich im Dock. Das ist zwar schick, aber bei der Anzahl und Wesen vieler Programme aus dem MAS nicht gerade der rechte Ort. Zudem wäre das Dock so auch sehr schnell massiv überfrachtet. Nach dem ich also ein App aus dem MAS geladen habe, entsperre ich nun i. d. R. mein Dock per Terminal, entferne das App aus dem Dock, und sperre wieder. Da mir das Ganze nun etwas zu mühsam geworden ist, habe ich mich für folgendes selbstgebastelte Applescript-Progrämmchen entschieden, mit dem sich das Dock schnell entsperren und wieder gegen Veränderungen schützen lässt (hier gefunden).

 

display dialog "Lock the Dock..." buttons {"Lock", "Unlock", "Cancel"} default button 3

copy the result as list to {buttonpressed}

if the buttonpressed is "Lock" then

try

tell application "Dock" to quit

do shell script "defaults write com.apple.dock contents-immutable -bool true"

delay 1

tell application "Dock" to activate

end try

else if the buttonpressed is "Unlock" then

try

tell application "Dock" to quit

do shell script "defaults write com.apple.dock contents-immutable -bool false"

delay 1

tell application "Dock" to activate

end try

end if

 

Einfach in den Applescript-Editor einfügen, übersetzen und als Programm abspeichern, z.B. unter "UnLock the Dock". Lässt sich prima aus Spotlight oder einem Applauncher aufrufen.

Have fun.

Sonntag, 13. März 2011

Papierformat beim Drucken von gespeicherten Emails beachten

Und gleich noch ein Tipp zu Mail.app. Wer einzelne alte Emails zwar aufbewahren, sie aber doch mal aus Mail löschen möchte, hat die Möglichkeit einzelne oder auch mehrere Mails in eine RTF-Datei zur einfachen späteren Verwendung zu speichern.

Dazu wählt man die betroffenen Emails in Mail aus und geht im Mail.app-Menu unter Ablage->Sichern unter... oder drückt Cmd+Shift+S.

Beim Sichern kann man auch entscheiden, ob man Anhänge mitgespeichert haben möchte, was ich sehr praktisch finde.

 

Nun will man, zumindest geht es mir manchmal so, die so gespeicherten Emails später wieder ausdrucken.
Leider kommt es beim Ausdrucken gerne zu Problemen, da das Papierformat der Emails in den RTF-Dateien auf US-Brief / Letter gesetzt ist.
Mein (HP) druckt sperrt sich dann regelmäßig, da natürlich DIN-A4-Papier eingelegt ist.

Erst nachdem das Papierformat auf DIN-A4 gewechselt ist, lässt sich eine gesicherte Email bei mir aus einer RTF-Datei drucken.

TextEditPrintEmail

Apple Mail: Anhänge aus Emails entfernen

Manchmal möchte man Emails zwar noch eine weile in Mail.app behalten, aber due angefügten Dateianhänge nicht – besonders wenn diese schwergewichtig sind.
Ziel dieser Übung ist nicht zuletzt auch die Größe der Maildatenbank möglichst klein zu halten und damit Mail.app in guter Form.
Man kann Anhänge von individuellen Emails direkt in Mail und ohne zusätzliche Hilfsmittel entfernen. Trotzdem kommt die Frage häufiger auf. Letztlich ist die Sache aber trivial.
Mann muss nur die betroffenen Emails in Mail.app markieren und aus dem Mail.app-Menü E-Mails->Anhänge entfernen wählen.
Anhänge entfernen

Donnerstag, 10. März 2011

Bilder per Automator fürs Web fertig machen

Mit dem Automator bzw. per Automator lassen sich sehr, sehr viele interessante Sachen machen, mit denen man sich im Alltag das Leben am und mit dem Mac leichter machen kann. Wenn die mitgelieferten Workflows noch nicht reichen, der findet bei Apple und im Web und auf spezifischen Seiten reichlich Nachschub.

Besonders praktisch finde ich die Bildnachbearbeitung direkt aus dem Finder heraus mit selbstgestrickten Automator-Apps oder -Services, z.B. zum (serienmäßigenSkalieren von Bildern.
Eine sehr praktische Automator Action, die man gerade auch für die schnelle und unkomplizierte Vorbereitung von Bildern für die Veröffentlichung auf seiner Webseite oder seinem Blog nutzten kann, ist meiner Meinung nach: Save for Web von Junecloud LCC.
Das schöne an der Save for Web Action ist, dass diese auch mit Adobe Photoshop CS zusammenarbeitet (wer dies nicht besitzt, kann die Save for Web trotzdem nutzen.)

Samstag, 5. März 2011

Fenster auf Titelleiste minimieren: Alternativen und Möglichkeiten

Eine kurze Bemerkung zu einem aus früheren Mac OS X Versionen bekanntes und beliebtes Feature.
Es geht um die Möglichkeit, ein Fenster in die Titelleiste zu minimieren (Collapse to Titlebar, Minimize-in-Place).

Doch bevor ich weiterrede, ein Bild sagt hier mehr als tausend Worte:

CollapseIntoTitlebar

Folgendes animiertes Bild macht die Sache noch klarer.

 

Trotz des Verzichts dieser Funktion in Cupertino kann man diese Funktion dennoch gegen etwas Geld nachrüsten.

Dazu gibt es meines Wissens zwei Möglichkeiten:

1. WindowShade X von unsanity, ein lang bekannter Hersteller von sog. Mac OS X Haxies, d. h. tief ins System eingreifender Modifikationen. Das App funktioniert gut, hat aber auch seine Schattenseiten, installiert weitere nötige Tools, die es zum Laufen braucht mit, und kostet 15 $.

2. Deskovery von neomobili. Bei dem App handelt es sich um einen Fenstermanager mit interessanten Funktionen, unter anderem auch die Möglichkeit Programmfenster per Doppelklick auf die Titelleiste in diese kollabieren zu lassen. Leider kostet das Paket 19 € – auch wenn man nur dieses eine Feature braucht und nutzen möchte.

Für alle die ohne die Möglichkeit Fenster auf die Titelleiste zu minimieren nicht leben können, sind beide Programme allemal empfehlenswert. Mehr noch: Man hat sogar eine, wenn auch kleine, Auswahl und kann sich für die eine oder andere Alternative entscheiden.

WindowShade X ist sicher die ausgereiftere Lösung, hat aber den Nachteil über Rosetta zu laufen und steht damit immer in der Gefahr bei einem Betriebssystemupdate vor dem Aus zu stehen – das könnte angesichts der Veröffentlichung von Mac OS X 10.7 aka Lion auch sehr bald der Fall sein. Siehe MacWelt.

Deskovery merkt man dagegen noch an, dass es sich um eine jüngeres Produkt handelt – im positiven, wie auch negativen Sinne. Deskovery scheint mir aber auf jeden Fall die zukunftsfähigere Lösung zu sein. Persönlich stört mich an der Implementierung der Collapse-Funktion bei Deskovery, dass diese nicht mit dem Ablegen des Fenster im Anwendungsicon kompatible ist. (Systemeinstellung->Dock->"Fenster im Dock ablegen (Programmsymbol)": Haken entfernen)

Vermisst jemand diese Art der Fensterminimierung, habt ihr euch längst umgewöhnt und minimiert Fenster brav ins Dock/AppIcon oder könnte so etwas für euch nützlich sein?

Donnerstag, 3. März 2011

Was ich an meinem Mac hasse

So gut es sich für mich in manchen Aspekten mit Mac OS X und den von mir verwendeten Programmen arbeiten lässt, so hassenswerte Macken hat das System manchmal. Hier meine ganz persönliche Top-3-Liste an Fehlern, die mich teilweise täglich (zumindest heute) heimsuchen und mich zur Weißglut bringen (und mich glatt nach einer Windows-Installation sehnen lassen):

1. Nach der Reaktivierung des Rechners aus dem Ruhezustand spricht die Tastatur nicht mehr (und lässt sich auch nicht mehr dazu überreden)

2. Nach dem Login sind meine Anmeldeobjekte nicht richtig geladen und die Liste der Objekte fast leer (lässt sich zwar einfach beheben, nervt aber sehr.)

3. Fast bei jeder OS X Sitzung setzt irgendwann der Hotkey zum Anspringen der Menüleiste (Strg-F2) aus. (⚠⚡☠☔☃☢☠☣☹ – Behelfslösungen von mir hier)

4. Die Maus setzt teilweise aus (mal geht sie gar nicht, mal geht z.B. nur links-klicken nicht...)

Bin ich damit allein oder geht es anderen auch so? Was nervt auch an eurem Mac bis zum Umfallen?

Dienstag, 1. März 2011

Menulets per Tastatur bedienen: Beispiel AirPort deaktivieren / aktivieren

Meine Bemühungen Mac OS X so weit es geht ohne Maus zu bedienen gedeiht mehr und mehr. Der Griff zur Maus, bzw. zum Tablett oder Trackball, ist nur noch selten nötig; auch wenn es einem das Design des Betriebssystem und der Software an manchen Stellen nicht leicht macht.

Hier noch ein kleiner Tipp, der sich auch in der alltäglichen Arbeit als nützlich erweisen kann.

Manchmal fällt bricht bei mir die Verbindung zum W-Lan-Router zusammen. Häufig ist dann ein Neustart der AirPort-Verbindung nötig.

Dies geht auch ganz einfach per Tastatur:

Ctrl-F8 setzt den Focus auf die Menubar.
Nun kann man mit den Pfeiltasten zu AirPort navigieren.
Pfeil nach unten um das AirPort-Menü zu öffnen, Airport deaktivieren wählen und mit Enter bestätigen.
Und das gleich nochmal zum Aktivieren.

Damit man das ganze auch in Aktion sehen kann, hab ich hier einen kleinen Screencast mit Jing aufgezeichnet (eine feine, kostenlose App).

Schnell und einfach, wie ich finde, ganz ohne Skript und Maus.

Leider erreicht man mit der beschriebenen Methode nicht alle Programme in der Menubar.
Spezielle Menubar-Apps (wie etwa Blast) bieten aber meistens einen Hotkey an, mit dem diese aktiviert werden können.

Freitag, 25. Februar 2011

Sonderzeichen einfügen? Per Textersetzung

Als Umsteiger wird man anfangs einige Sonderzeichen vermissen, die man unter Windows mit einer handelsüblichen Tastatur mit einigem Fingerspreizen im Nu auf den Bildschirm gebracht hat. Zu den wohl häufigsten Kandidaten derartig nicht mehr länger einfach erreichbarer Sonderzeichen gehört wohl die hochgestellte Ziffer 2.

Es gibt eine Reihe von mehr oder weniger umständlich einzurichtende Lösungen, die unterschiedlich gut funktionieren und einsetzbar sind.

Folgende Lösungsansätze bieten sich hierzu an (in Klammern meine Bewertung in Schulnoten):

  • öffnen der betriebssystemeigenen Sonderzeichenliste – auch bekannt als Zeichenpalette – (per Menueintrag oder per ⌘⌥T) und das gewünschten Zeichen suchen (4)
  • man kopiert das hoch2 Zeichen aus einem bestehen Dokument oder aus dem Web. Hier hast'e: ² (4-)
  • Verwendung einer App zum Einfügen von Sonderzeichen, z.B. PopChar X (2+) oder das Dashboard-Widget CharacterPal (3-) oder Symbol Caddy (3+)
  • mit angepassten Keybindings (eigentlich eine recht elegante Lösung, die aber leider nicht immer und überall funktioniert, 5+)
  • wenn es (nur) um die Eingabe wie beim PC geht, ist die Verwendung eines PC-Tastatur-Layouts geeignet: gibt es hier oder hier (auf Dauer finde ich diese Lösung aber unschön, 4-)
  • Verwendung eines Textersetzungswerkzeugs, das beispielsweise bei Eingabe von ^2 oder -hi2, das gewünschte Zeichen einsetzt (1-, Tipp: Typinator, oder Textexpander)

Wie man sieht, gibt es doch sehr viele Möglichkeiten. Im Alltag hat sich für mich jedoch die Verwendung eines Textersetzungsprogramms am besten bewährt – auch wenn man dafür Software installieren muss und diese auch etwas kostet.

Die eingebaute Zeichenpalette ist zwar schnell bei der Hand, aber einfach zu unübersichtlich. Regelmäßig verwendete Sonderzeichen lassen sich zumindest als Favoriten sichern, so dass man nicht ständig suchen muss.

Zeichen2

Mittwoch, 16. Februar 2011

Umstieg auf Spotlight Alternativen leicht gemacht

Bisher verwendete ich Spotlight und Quicksilver parallel. Quicksilver kam bei mir dabei nur für harte Fälle (das heißt zur Verwendung von Quicksilver Actions o.ä.) zum Einsatz, da ich ansonsten mit Spotlight recht zufrieden war. Je mehr sich aber die Platte füllt, des langsamer fühlt sich auch Spotlight an.

Da ich aber mittlerweile sowohl gute Spotlight-Suchalternativen (Tembo, HoudahSpot) als vernünftige Launcher (Quicksilver, wobei mich Alfred mit Powerpack mittlerweile mehr überzeugt) wollte ich nun endlich Spotlight in Rente schicken. Dass ich bisher noch bei Spotlight geblieben bin, lag vor allem daran, dass die gewohnte Tastenkombination Cmd+Leertaste bei mir nach wie vor die Spotlight-Suche öffnet. Wer wie ich weniger radikal auf einen andere Such- und Launcher-Software umsteigen möchte und nicht einfach die bekannte Tastenkombination für ein anderes Programm vergibt, der kann in der Konfiguration von Spotlight einzelne Suchergebnisse schlicht deaktivieren.  Ich habe für's Erste gleich die Applikationen aus den Suchergebnissen von Spotlight verdammt. Damit ist sichergestellt, dass bei Apps nur noch zum neuen Launcher greife. (Als netter Nebeneffekt wird auch Spotlight dank des eingeschränkten Suchfokus wieder etwas schneller, wenn man es denn doch noch braucht.)

Spotlight

Auf die von mir beschriebene Art lässt sich meiner Meinung nach sanft, aber mit Nachdruck von Spotlight zu anderen Apps migrieren. :)

Sonntag, 13. Februar 2011

Barcodes, QR-Codes usw. am Mac auslesen

Seit einigen Jahren gibt es im Internet, aber auch in der richtigen Welt, Barcodes und Datenmatrizen, z.B. sog. QR-Codes, zum Abscannen von Informationen mit dem Handy.

Bei uns haben sich derartige Codes bisher nicht so recht durchsetzen können. In Japan sollen derartige 2D-Barcodes aber unglaublich chic sein.

Da ein Bild oft mehr sagt als tausend Worte, hier ein Beispiel eines QR-Codes von Wikipedia.

NewImage

Am Desktop macht ein QR-Code Reader eigentlich wenig Sinn, aber manchmal möchte man einfach wissen, was hinter den Barcodes wirklich steckt.

Abhilfe für dieses Problem schafft zum Beispiel der Online Dienst der ZXing Decoder Library unter zxing.org

ZXing Decoder Online

Freitag, 11. Februar 2011

Rette mich! Analyse deiner Produktivität und Zeitverwendung mit RescueTime

Produktivität ist nicht einfach, davon wissen wohl nur allzu viele ein gar schauriges Lied zu singen. Hier singe ich euch nun eines von meiner etwa einjährigen Benutzung von RescuteTime Free.

RescuteTimeLogo.png Möglichst gute Bedingungen für eine hohe Produktivität kann man gar nicht oft genug anführen, auch wenn es sich im Prinzip um Selbstverständlichkeiten handelt: Nutzte deine Zeit, in der du wirklich etwas schaffen kannst für wichtige Aufgaben! Vermeide jegliche Unterbrechungen und Ablenkungen. Das heißt also: Nur einige wenige Male am Tag die Emails abrufen, Aufgaben in To-do-Listen verwalten und per Kalender planen.

Es kann zwar ganz entspannend sein zwischendurch einen Blick auf die Serverstatistiken seiner Webseite oder seinen Newsreader zu werfen. Nur verliert man sich allzu schnell in solchen Pausen und fragt sich am Ende: Wo ist die ganze Zeit hingekommen? Abhilfe kann lässt sich hier mit einer Zeiterfassung schaffen. Diese kann man durchaus manuell erfassen oder aber durch eine Software erfassen lassen. Das heißt im Klartext: sich von einem Programm über die Schultern schauen lassen. Ein Werkzeug, das mir persönlich sehr geholfen, meine Zeit und meine Produktivität besser unter Kontrolle zu bringen möchte ich hier kurz vorstellen: RescueTime. Ich will mich aber ehrlich gesagt nicht mit der Beschreibung der einzelnen Funktionen aufhalten, davon gibt es genügend im Netz sowie auf der Herstellerseite, sondern vor allem von meinen Erfahrungen berichten.

Anfangs war RescueTime für mich extrem motivierend, da ich versucht war, eine möglichst hohe Produktivität zu erreichen. Das hat auch geklappt, ich würde sagen etwa zwei bis drei Monate. In dieser Phase habe ich auch immer fleißig die verschiedenen Kategorien und Aktivitäten, die RescueTime zur Einteilung in produktive und unproduktive Zeit verwendet, gepflegt. Dies ist eine sehr wichtige Komponente von RescueTime. Wer davon nichts hält oder aufgrund der Tatsache, ständig neue Webseiten, Dienste und Programme nutzten zu müssen, wird mit RescueTime wohl weniger Freude haben. Mir ging es zumindest im Rahmen eines Projekte, in dem ich viel über das Internet recherchieren musste, so. Zum Glück habe ich sonst ein eher fixes Set produktiven Apps und Seiten – und solche, die es nicht sind.

Damit ist aber auch ein massiver Nachteil des Ansatzes von RescueTime angesprochen. Denn wer ständig neue Seiten besucht, muss auch ständig seine Kategorien nachpflegen.

Was einige Zeit gut ging, ließ dann stark nach. Ich habe angefangen, immer wenn ich dabei war abzuschweifen, die Zeitmessung zu pausieren (Ich könnte euch eine Skript geben, mit dem an dies sogar per Keybaord Shortcut machen könnte ^_^.) Damit betrügt man sich zwar sicher ein Stückweit selbst, da man zwar die Statistik sauber hält, aber defakto doch abschweift. (Andererseits muss man auch auf seine körperlichen und geistigen Anforderungen hören und reflexiv reagieren. Wenn man am Vortag länger gearbeitet hat, braucht man nicht erwarten, dass man nächsten Tag keine Auswirkungen davon spüren würde. Auch wenn es selbstverständlich sein sollte, ignorieren viele solche Zusammenhänge. Man hat sich schon zu sehr daran gewöhnt, sich, den eigenen Körper und Geist, als eine auf Knopfdruck bereitstehende Maschine zu sehen. Dass es nicht so ist, muss leider allzu oft auf die harte Tour gelernt werden. Kurz und gut; wenn man Pausen braucht, muss man sich diese auch nehmen. Ganz unbelehrbare Fälle landen sonst am Ende bei Apps, die Ihnen selbst noch die Pausen vorschreiben – aber das ist eine andere Geschichte.)

Zurück zum Thema, zu RescueTime. Der Hautnutzen von RescueTime liegt für mich daran, seine eigene Produktivität im Schnitt einschätzen zu können. (Was man in Extremsituationen zu leisten vermag, geht meiner Meinung nach aus solchen Statistiken eher weniger hervor.) Gut lässt sich vielleicht auch ermitteln, zu welcher Tages- oder Nachtzeit man am besten arbeitet (oder auch in welchen Projekten). In diesem Sinne gewinnt man vor allem Informationen über sich und seine Arbeit – insbesondere über das Verhältnis von produktiver und nichtproduktiver Zeit.

Dabei kann man RescueTime nicht als Tool zur Arbeitszeiterfassung im eigentlichen Sinne ansehen, denn das Programm zählt nur dann Arbeitszeit (oder auch Zeitverschwendung), wenn man etwas aktiv am Computer macht. Es kann teilweise für einen kreativen Arbeiter, insbesondere Schreiber, sehr demotivierend sein, wenn man den ganzen Tag mit einem Text am Rechner zugebracht hat und aufgrund von "kreativen Pause" (Schreibblockade, Suche nach besseren Formulierungen, Überlegen, etc.) in RT nur einige wenige Stunden angezeigt bekommt. Allgemein ist es meiner Erfahrung nach so, dass man bei einem 8-Stunden-Arbeitstag froh sein kann 4-6 Stunden echte Zeit angerechnet zu bekommen.

Da ich die Messung nicht mehr täglich verfolge und auch nicht mehr ständig die einzelnen Aktivitäten in Kategorien (wie Design->Composition o.ä.) eintrage. Damit lässt der Wert von RescueTime zwar deutlich nach, aber andererseits habe ich mir zu Regel gemacht nicht für meinen Computer oder irgendwelche Tools zu arbeiten, sondern mit meinem Computer. Wer diese Regel auf lange Sicht nicht beherzigt kommt in die Prokrastinierhölle ("Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!" :D
Dennoch bleibt RescueTime bei mir laufen, da ich so doch abends noch schnell einen Blick auf die Zusammensetzung meiner Tätigkeiten werfen kann.
Der Motivationseffekt bleibt so auch auf lange Sicht zumindest teilweise erhalten. Das liegt auch mit an den schicken Grafiken vom RescueTime-Dashboard online.

MonthViewRT

Die Proversion von RescueTime die 6 $ pro Monat im Jahr kostet, konnte ich am Anfang wenig überzeugen, heute scheinen mir die Funktionen weitaus attraktiver. Die Hauptfunktion der Proversion, auf die man verzichten muss, ist "Get Focused...".Damit lassen sich auf Knopfdruck alle als ablenkend markierten Programme und Webseiten für eine vorher festgelegte Zeit blockieren. Wer ständig auf Facebook & Co abhängt, dem wird hier geholfen. Wer sich aber eher im Klein-Klein verliert, findet sich dennoch "Ablenkung". Hervorzuheben ist auch noch die Growl-Benachrichtigungen bei über/unterschreiten seiner Produktiviätszielen in der Pro-Version.

RescueTime lässt sich am Mac kaum konfigurieren. Das ist aber letztlich auch nicht nötig, da die wirklichen Einstellungen auf der Webseite vorgenommen werden.

Letztlich kann ich die persönliche "Überwachung" eingeschränkt empfehlen. Zum Ausprobieren kann ich dennoch jeden animieren, zumal die ersten 14 Tage auch die Pro-Features kostenlos getestet [referal link] werden können. Ohne die Pro-Funktionalität ist RescueTime ein nettes Tools zur Überwachung der Arbeitszeit, dessen Mehrwert sich für mich aber mit der Zeit erschöpft.

RescueTimeMenuFocusFor45.pngHinweiseRT.png

Freitag, 28. Januar 2011

Text markieren/hervorheben per Hotkey in Pages

Wer längere Texte für spätere oder fremde Bearbeitung vorbereiten muss, indem er spezifische Stellen hervorhebt und markiert, der findet in Apple Pages ein sehr geeignetes Werkzeug dafür. Ich hatte eine Reihe gescannter Texte als Word .doc-Dateien gespeichert zugeschickt bekommen. Die Texte waren 200 bis 500 Seiten lang und bei mir in MS Word 2004 praktisch nicht zu bearbeiten. Dabei kam es nicht nur zu Fehldarstellungen in Word, sondern vor allem war die Textmenge zu groß – was zu ständigen Abstürzen führte. (Wahrscheinlich war auch das vom Scanner generierte Dateiformat nicht völlige kompatibel zum Word-Standard. Keine Ahnung, welche Software zum Scannen / OCR verwendet wurde.)
In OpenOffice ließen sich die Dokumente ohne Problem öffnen und auch stabil bearbeiten, allerdings war ich hier auch nicht sonderlich mit de Darstellung und der Performanz zufrieden. Versuchsweise öffnete ich die Texte einfach mit Textedit, was von der Darstellung her sogar okay war. Zudem ist die Bearbeitung von Texten in Textedit doch etwas eingeschränkt (auch wenn man doch einiges machen kann), zumindest jedoch nicht sehr angenehm. (In Bean war die Anzeige dagegen leider nicht ganz korrekt.)
So probierte ich Apple Pages. Und siehe da: Der Text sieht so aus, wie er sein soll, die Software ist stabil und Bearbeitungsfunktionen zum Kommentieren und Anmerken findet sich alles wie gewünscht.
 Ich muss sagen, dass ich bis jetzt Pages kaum verwendet habe, aber es durchaus überzeugen kann.
Bei längerer Arbeit an dem Text stellte ich dann jedoch fest, dass ich meinen Text nur ungern die ganze Zeit über mit der Maus markieren würde, sondern lieber mit der Tastatur.
Der übliche Weg mit der Zuordnung eines Hotkeys über Tastaturkurzbefehle in der Systemsteuerung->Tastatur funktioniert naturgemäß nicht, da hier ja erst eine Farbe gewählt werden muss. Allerdings entdeckte ich eine andere Möglichkeit, mit der sich ein Kurzbefehl zum schnellen Markieren (und Demarkieren) vergeben lässt – und zwar über einen Zeichenstil.
Hier nun zur Anleitung:
- Zuerst öffnet man die Anzeige "Stile" über Pages -> Darstellung -> Stile anzeigen (oder einfach Cmd+Shift+T)
Dann markiert man eine bereits mit der gewünschten Hintergrundfarbe versehene Textstelle im vorhandenen Text. (Hier das mit dem per a-Button in der Formatierungsleiste gelb unterlegte Wort Zivilrecht).
- In der Stile-Seitenleiste klickt man nur unter Zeichenstile auf den kleinen Pfeil links neben (ohne/none) und wählt aus dem Kontextmenü den Eintrag "Neuen Zeichenstil aus der Auswahl erstellen ..."
NeuenZeichenstilausauswahl-1.jpg
- Es erscheint nun der Dialog "Neuer Zeichenstil". Im Feld Name trägt man eine beliebige, möglichst sinnvolle Bezeichnung für den neuen Zeichenstil ein.
(Im Prinzip kann man alle anderen Optionen angehakt lassen (ich empfehle dies sogar), letztlich kommt es zum Markieren aber nur auf den Wert Füllung bzw. die gesetzte Füllfarbe - hier gelb -  an.)
Gelbmarkiert.png
Der neue Zeichenstil wird nach dem Bestätigen mit OK erstellt und befindet sich in der Stile-Seitenleiste.
- Nun vergibt man noch einen Kurzbefehl für den neu erstellten Zeichenstil, indem man aus dem Kontextmenü Kurzbefehl eine gewünschte F-Taste wählt (z.B. F6).
Kurzbefehlvergeben.png
- Zu guter Letzt erstellt man sich noch einen weiteren neuen Zeichenstil zum Entfernen von Markierungen mit der Füllung weiß und vergibt wieder einen Kurzbefehl.
Damit lassen sich gerade längere Texte auch ohne Maus sehr gut durchmarkieren. Einfach Text auswählen mit den Hotkeys farbig markieren und nach Bedarf demarkieren.
Ich habe mir noch einen Hotkey für Kommentieren vergeben unter Systemeinstellungen -> Tastaturkurzbefehl um die Sache zu perfektionieren.
Viel Spaß bei der Arbeit. :)


Donnerstag, 20. Januar 2011

Dublikate aus dem Öffnen mit ... Kontextmenü entfernen: Rebuild launchservices database

Gestern schien mir endgültig der Tag gekommen zu sein, mein überfülltes Öffnen mit ... Kontextmenü im Finder etwas aufzuräumen.
Das Problem lag bei mir allerdings nicht nur darin, dass sich viel zu viel Einträge in dem Menü befanden, sondern dass einige Einträge doppelt und dreifach vorhanden waren.

Zuerst habe ich das Menü dem App Open-With Manager (für Bilder und Videos) von Many Tricks aufgeräumt. Das Problem der doppelten Einträge ließ sich damit allerdings nicht beheben.

Hier half der Terminal weiter. Folgender Befehl baut die dafür verantwortliche launchservices Datenbank neu auf und behebt das Problem:

/System/Library/Frameworks/CoreServices.framework/Versions/A/Frameworks/LaunchServices.framework/Versions/A/Support/lsregister -kill -r -domain local -domain system -domain user


Gefunden bei MacWorld-Hints (früher MacOSXHints).

Sonntag, 16. Januar 2011

Daten schnell an DEVONthink schicken

 

Daten lassen sich zu Devonthink auf sehr viele verschiedene Arten hinzufügen. Zwei finde ich besonders gut.

 

1. Per Dienste mit einem Hotkey eigener Wahl vom Finder aus zu Devonthink hinzufügen
(Einstellung unter Systemsteuerung unter Tastatur-> Tastaturkurzbefehle)

 

ServiceAddtoDT.jpg

 

2. Direkt im Druckdialog über die Schaltfläche PDF -> Save PDF to Devonthink

 

SaveToDT.jpg

 

Zur Verdeutlichung dieser Methode habe ich (mit Jing) folgenden kleinen Screencast erstellt.

 

Schneller geht es kaum.

Im Finder nicht darstellbare .Icns "reparieren" für Copy & Paste Icon Tausch: Beispiel für Twitter aus dem Mac App Store

Immer mal wieder bekommt lädt man sich ein neues, hübsches Icon als .icns für sein Lieblingsprogramm aus dem Netz. Manche von diesen .icns-Dateien zeigen im Finder nicht das Icon an, das in der Datei auch so steckt. Steckt man das .icns zum Paketinhalt eines Apps, wird es auch wunderbar dargestellt. Aber bei solchen Icons funktioniert es nicht, die Icons über den Informationen-Dialog im Finder per Copy & Paste auszutauschen (die eigentlichen Icons werden im Finder ja nicht angezeigt.)

Abhilfe schafft hier das App Icns2Icon. Man muss eine widerborstige .icns-Datei auf das App ziehen und das "Wunder" passiert. Via Mac OS X Hints von Mac World)
[Upate #1:  Bei dem verlinkten Programm scheint es sich um eine veraltete PowerPC-Anwendung zu handeln, die unter Lion ihren Dienst versagt…]

Bei aus dem Mac App Store Programmen muss man leider noch etwas weiter gehen, um Icons per Copy & Paste zu ändern, wie ich jüngst beim Update des Twitter.app feststellen musste. 
Statt dem stylischen schwarzen Twitter-Icon gab es gleich beim ersten Update ein grelles, blaues (wie es die AGB scheinbar verlangt.)

Zuerst habe ich den Informationen-Dialog von Twitter.app geöffnet.

Dann entsperrt. Dazu muss man auf das kleine Schloss in der Ecke rechts unten klicken und sein Passwort eingeben.

Dann ändere ich die Rechte in der Zeile "everyone" auf Lesen & Schreiben.

Nun lässt sich ein Icon wie gewohnt in Info-Dialog zu Info-Dialog kopieren.

TwitterGetInfo.jpgLesenSchreibenEveryone.png

Am Ende ändere ich die Rechte wieder zurück und sperre die Datei wie vorher. Fertig.

Wer kein Time Machine Backup des Twitter.apps mit dem schwarzen Icon hat, kann es sich hier laden (dort findet sich auch eine alternative Wiederherstellungsanleitung).

Nachtrag:
Wer stattdessen mit dem Problem kämpft, dass seine Icons auf dem Desktop oder im Finder teilweise nicht richtig dargestellt werden, dem hilft eventuell folgenden Tipp von mir weiter.

Samstag, 15. Januar 2011

Neue Dateien per Rechtsklick anlegen mit Neu.app

Als langjähriger Windows Explorer benutzter ist man es gewohnt neue Dateien per Kontextmenü zu erstellen (Rechtsklick->Neu ...). Unter Mac OS X gibt es (zumindest in Snow Leopard) keine entsprechende Möglichkeit im Finder. Man kann zwar auch einfach das Programm seiner Wahl starten und ein neues Dokument bearbeiten und am gewünschten Ort speichern. Allerdings spricht auch nichts gegen die Explorer-Methode.

Im Laufe der Zeit gab es eine Reihe von Ansätzen, um die Rechtsklick->Neu.. Funktion nachzurüsten. Sowohl von Drittanbietern als auch DIY. Leider funktionierten die meisten Lösungen mit Apps unter Mac OS 10.6 nicht mehr, da keine Finder-Plugins mehr funktionieren (dies trifft zumindest im 64-Bit Modus des Finders zu). Dies betraf vor allem das Freeware App NuFile, die bisher beste Alternative für dieses Problem darstellte. Ein Programm namens Document Palette, dass zur Erstellung neuer Dateien auch unter Snow Leopard noch funktioniert, wird scheinbar nicht mehr vertrieben und ist von der ursprünglichen Internetseite verschwunden (mit etwas stöbern findet man es aber noch).

NuFile (links) und Document Palette (rechts)

NuFile.jpg DocumentPalette.jpg

Ein neues Programm, mit dem schlichten Namen Neu von Elegant Chaos füllt die entstandene Lücke. (Neu gib's nun auch im Mac App Store für 8,- Euro)
Man könnte Neu als eine Mischung aus den beiden vorher genannten Apps bezeichnen.

Sofern man sich nicht für die Lizenzierung des Programms entscheidet, taucht ab und an ein Nag-Screen auf, der einem an den Kauf erinnert.

Da ich das Tool zwar nicht schlecht finde, aber es mich auch nicht unbedingt dazu drängt, das App zu kaufen, stelle ich hier eine Konfiguration vor, mit der man Neu zwar per Knopfdruck bei der Hand hat, sobald man es braucht, aber es trotzdem nicht als Login-Item laufen muss – und so weniger Gelegenheit und Grund hat, einem an den Kauf zu erinnern. :)

Besonders komfortabel finde ich die Verwendung von Neu über das Service-Menü. Die Verwendung muss allerdings erst konfiguriert werden unter Tastatur -> Tastaturkurzbefehle -> Dienste

NeuServieceHotKey.png

Wenn man nun für die Funktion Create Document ... einen Kurzbefehl seiner Wahl, z.B. Ctrl-N, vergibt kann man vom Finder aus per Tastendruck neue Dateien anlegen.
Folgender Dialog erscheint und bietet eine Auswahl an Dokumenten-Templates an, die man erstellen möchte.

NeuesDokument.png

Man kann zur Auswahlstehenden Dateien leicht selbst anpassen (man kann z.B. einfach ein leeres Pages-Dokument im entsprechenden Neu-Ordner speichern oder sogar die Templates von NuFile verwenden, wenn man auf weitere Beispiele zurückgreifen will).

Dank des Dienste-Menüs kann ich in den Einstellungen von Neu das App ganz aus dem Menü und auch aus dem Dock verbannen, da ich es dort nicht wirklich brauche.


Seitenzahlen einfüngen in OpenOffice.org mit den C'T Writer-Tools und Pagination

Gerade hatte ich die C'T Ausgabe 14 vom Juni 2010 durchgeblättert und eine nette Makrosammlung von Thomas Krumbein für OpenOffice entdeckt. Diese bringt u. a. – ganz nach der Art von Word – eine Funktion zum Einfügen von Seitenzahlen in einem einfachen Dialog mit. Die Funktion findet sich nach der Installation der Extension und einen Neustart von OO in dem neuen Menü "Writer-Tools". CT'Writer-Tools Menü -> Seitenzahlen einfügen ...

Die Extension ist hier zu laden. Die Beschreibung zu den weiteren Funktionen gibt es nur im Heft, aber fürs einfügen der Seitenzahlen braucht man sicher keine Beschreibung.

Man kann die Seitenzahl sicher auch per Hand einfügen, in schwierigen Fällen geht es auch gar nicht anders. (Wie's geht wird hier beschrieben.)
Aber der Prozess ist in OpenOffice so kompliziert, dass man doch sehr froh ist, nützliche Helfer zu haben, wenn man wirklich nur mal schnell die Seitenzahlen einfügen will, etwa um seinen Ausdruck später neu sortieren zu können.

Mittlerweile habe ich auch noch eine eigene Extension für OpenOffice entdeckt, die sich dezidiert diesem Problem annimmt und einem erlaubt auf einfache Weise Seitenzahlen hinzuzufügen. Die Extension heißt schlicht: Pagination und erfüllt für mich alle Erwartungen diesbezüglich.
(Ich hoffe, die Extension bzw. Funktion wird eines schönen Tages zu den vorinstallierten Bordmitteln von OpenOffice gehören).
In Pagination erreicht man den gewünschten Befehl, ganz wie in MS Word, über Einfügen -> Seitennummern ...

Der Dialog von Pagination sieht aktuell so aus:

Pagination.png

Umwandlung von WMA-Datein nach MP3 mit Switch, Einstellungen

Die Konvertierung von Windows Media Audio (WMA) geht unter Mac OS X mit Switch von NCH am besten von der Hand.

Handelt es sich um hochwertiges Ausgangsmaterial (z.B. von Musikdownload-Seiten mit vorwiegend WMA-Angebot) verwende ich bei den MP3-Encoder Settings folgende Einstellung:

 

Constant Bit Rate (CBR) bei 224 kbps Bitrate mit Hohe Qualität angehakt.

 

Mit VBR war ich bei Vergleichsproben teilweise nicht ganz so zufrieden.

Weshalb ich mich entschieden habe auf die paar eingesparten MB oder KB zu verzichten.

 

Switch ist zwar nicht kostenlos, aber man kann es unbegrenzt testen.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Falsche Hotkey-Zuordnung in OpenOffice.org Writer

Der OpenOffice.org Writer ist bei mir ein häufig genutztes Schreibwerkzeug, da es auch bei großen Dokumenten aus dubioser Herkunft klaglos seinen Dienst tut. Für Alternativen, wie NeoOffice (das dem Hauptcode immer eine Versionsnummer hinterher ist) oder Go-Openoffice (das eigentlich das gleiche, nur nicht von der großen Firma ist) konnte ich mich bis jetzt nicht erwärmen.

Die Integration von OpenOffice in Mac OS X lässt immer noch stark zu wünschen übrig. Besonders eklatant ist dies für mich bei Kurzbefehlen bzw. Shortcuts von OO. Ganz abgesehen von dem wirklich äußerst dürftigen Konfigurationsdialog, fällt mir gerade auf, dass die Zuordnung der Modifizierungstasten nicht richtig ist.

Ich wollte, wie von Word gewohnt, die Absatz-Steuerung auf Alt+Cmd+M legen.

Da bei wird man allerdings zwei Probleme feststellen:

1) ^ (Ctrl) ist nicht Ctrl zugeordnet, sondern Alt – warum weiß ich nicht.

2) Die Tastenkombination mit Alt-Cmd-M kann nicht gewählt werden, weil Cmd+M auch bei gedrückter Alt-Taste das Writer-Fenster minimiert.

Ich habe mich nun für Cmd-Alt-A (konfiguriert als Cmd-Ctrl-A entschieden. Aber nur aus purer Not.

OOoErweitertAnpassen.jpg

 

OOoFormatAbsatz.jpg

Mittwoch, 5. Januar 2011

MacUpdate Winter Bundle 2010: Fazit

Die Anzahl (und auch Qualität) der Programme des MacUpdate Winter Bundle 2010 ist / war wahrlich stattlich und ringt mir dieses Posting ab.

 

Zu den zehn Hauptprogrammen

  • Interarchy 10.0.2
  • Default Folder X 4.3.10
  • DEVONthink Personal 2.0.6
  • MacFamilyTree 6.0.10
  • Typinator 4.2.1
  • Swift Publisher 2.3.3
  • 1Password 3.5.2
  • Art Text 2.3.2
  • Flux 3.1.7
  • Chronories 1.0.7

gab es noch als Dreingabe:

  • additional 100 fonts that are part of BeLight's Art Text 2 Retail Edition
  • WhatSize

sowie für die ersten 10.000 Käufer:

  • Mail Stationery 3.1
  • Star Wars Jedi Knight II: Jedi Outcast

und als Promo für's weitersagen / Newsletter abonnieren:

  • ImageTricks Pro
  • Process

Macht insgesamt satte 15 Programme (die auch wirklich top sind) plus die Schriften für etwa 36 € im Eurorarum. DAS ist wirklich schon fast gestohlen.

Ich habe noch nicht jeder Programm ausprobiert, war aber bis jetzt von jedem Programm (außer Process) begeistert. Sonst hat man gerne bei großen Bundles nur ein gutes App, auf das man sich freut.

 

Besonders begeistern mich Chronories, Typinator und Devonthink. An Default Folder X habe ich mich nun auch schon gewöhnt.

Nur der Umstieg von meinem bisher verwendeten Passwortmanager (KeepassX) auf 1Password ist mir noch nicht gelungen.